Ulrich Oskamp verabschieded sich in den Ruhestand

Abschied nach vier Jahrzehnten Engagement

12.01.2026

Abschied nach vier Jahrzehnten Engagement

Trotz winterlich wiedriger Umstände füllte sich am Abend des 9. Januar 2026 das Bischöfliche Priesterseminar Borromaeum in Münster mit Menschen, die eines verband: der Wunsch, Uli Oskamp persönlich zu verabschieden. Nach 40 Jahren Verbandsarbeit – davon sieben Jahre bei der KLJB und beeindruckenden 33 Jahren bei der KLB – trat Uli Oskamp offiziell in den Ruhestand. Viele langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Kolleginnen und Kollegen sowie Freundinnen und Freunde nahmen dafür bewusst – auch sehr weite – Wege auf sich.
Die Verabschiedungsveranstaltung begann mit einem Stehkaffee im Empfangsbereich des Hauses. In lockerer Atmosphäre wurden Erinnerungen geteilt, Hände geschüttelt und erste emotionale Momente sichtbar. Schnell wurde deutlich: Dieser Abend war mehr als ein formeller Abschied – er war Ausdruck großer Wertschätzung.
Im Anschluss versammelten sich die Gäste zu einem Gottesdienst in der Kapelle des Hauses, der von Ulis langjährigen Kollegen KLB-Präses Bernd Hante gestaltet wurde. Die ruhige und zugleich persönliche Atmosphäre bot Raum für Dankbarkeit, Rückblick und Innehalten – passend zu einem Lebenswerk, das weit über Zahlen und Projekte hinausgeht.
Den Höhepunkt des Abends bildete die eigentliche Verabschiedung. Die Laudatio hielt auf ausdrücklichen Wunsch von Uli Hermann Kroll-Schlüter, der selbst sichtlich mit den Tränen zu kämpfen hatte. In sehr persönlichen Worten zeichnete er den beruflichen Weg und das Wirken von Uli nach: vier Jahrzehnte voller Engagement, geprägt von Leidenschaft für Bildungsarbeit, Offenheit für Neues und einem feinen Gespür für Menschen.
Uli hat in seiner Laufbahn ein beeindruckendes Netzwerk aufgebaut und die Verbandsarbeit nachhaltig geprägt. Zahlreiche Bildungsformate, Fachtagungen und Studienfahrten wurden von ihm initiiert, weiterentwickelt und fest etabliert. Dabei ging es ihm nie nur um Inhalte, sondern immer auch um Begegnung, Dialog und Gemeinschaft. Sein Wirken reichte weit über die Grenzen der Diözese hinaus.
Unter den Rednerinnen und Rednern waren neben Margret Schemmer (KLB-Vorstand) oder Josef Everwin (Ulis Vorgänger und langjähriger Referenten in der LHVS) auch Diözesanadministrator Antonius Hamers, der in seiner Ansprache die Bedeutung von Ulis Arbeit für das Bistum würdigte. Viele Beiträge waren persönlich, manche bewegend, einige sehr emotional – und alle getragen von großem Respekt und Dankbarkeit.
Der Abend machte deutlich: Ulrich Oskamp hat in 40 Jahren viel bewegt. Er hat Spuren hinterlassen, Strukturen geprägt und vor allem Menschen miteinander verbunden. Sein Abschied markiert nicht nur das Ende eines Berufslebens, sondern auch den Abschluss eines bedeutenden Kapitels in der Bildungs- und Verbandsarbeit der KLB.
Am Ende des Abends überwog bei allen Beteiligten die Dankbarkeit für ein außergewöhnliches berufliches Wirken. Die Verabschiedungsveranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie sehr Uli geschätzt wurde. Mit vielen guten Wünschen, herzlichem Applaus und spürbarer Verbundenheit wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen ihm alle Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter von Herzen alles Gute.

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Kathrin Löffler

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